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Alle, die schon einmal mit mir zusammengearbeitet haben, wissen: Ich begleite Frauen nicht nur in einer Rolle. Je nachdem was die aktuelle Situation verlangt, bin ich entweder als systemische Coachin an deiner Seite oder als Mentorin. Für mich ist dieser Wechsel kein Widerspruch, sondern Ausdruck einer verantwortungsvollen Begleitung, die sich an deinem Bedarf orientiert – nicht an einem starren Methodenkoffer.
Eines bleibt aber in beiden Rollen gleich: meine Ehrlichkeit. Warum diese auch mal richtig unbequem werden kann, hört ihr in der Folge.
Du kannst diesen Artikel auch als Podcastfolge hören
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Mehr InformationenWenn ich als systemische Coachin arbeite, halte ich mich mit Ratschlägen bewusst zurück. Meine Haltung ist geprägt von Offenheit, Neugier und dem tiefen Vertrauen, dass die Lösung für dein Anliegen bereits in dir liegt – auch wenn sie im Moment vielleicht noch nicht sichtbar ist. In dieser Rolle stelle ich viele Fragen, höre aktiv zu und unterstütze dich dabei, eigene Erkenntnisse zu gewinnen. Ich biete dir Struktur, Reflexionsräume und Methoden, aber keine vorgefertigten Antworten.
Gerade in komplexen oder emotional aufgeladenen Situationen kann Coaching helfen, Klarheit zu finden – ohne dich in eine Richtung zu drängen. Zum Beispiel in folgenden Fällen:
wenn du innerlich blockiert bist und spürst, dass du bei einem bestimmten Thema einfach nicht weiterkommst
wenn sich alte Glaubenssätze bemerkbar machen, obwohl du sie rational längst hinter dir lassen wolltest
wenn du in einem mental-emotionalen Tief steckst – etwa durch Erschöpfung, Selbstzweifel oder diffuse Überforderung
wenn eine wichtige Entscheidung ansteht, du aber das Gefühl hast, keine der Optionen ist wirklich stimmig
wenn du merkst, dass du dich selbst im Kreis drehst, obwohl du eigentlich schon „alles durchdacht“ hast
In solchen Momenten geht es nicht um strategische Erfahrung oder die „richtige“ Lösung, sondern um Bewusstwerden, spüren und neue innere Orientierung. Und genau das ist die Stärke von Coaching: Es schlägt dir nicht die Lösung vor, sondern begleitet dich dabei, sie selbst zu erkennen.
Anders ist es, wenn ich als Mentorin mit dir arbeite. Dann bringe ich meine Erfahrung aktiv ein. Ich teile mit dir, was ich selbst erlebt und aufgebaut habe, aber auch welche Fehler ich gemacht und was ich daraus gelernt habe. Ich beantworte deine Fragen nicht mit Gegenfragen, sondern mit Erzählungen, Optionen oder Empfehlungen. Viele meiner Mentees fragen mich ganz konkret: „Wie hast du das damals gelöst?“, oder „Was braucht es deiner Meinung nach, damit das gelingt?“ “Was sind aus deiner Sicht die nächsten Schritte?” Und genau dann wechsle ich in diese andere Rolle – die nicht neutral ist, sondern klar positioniert.
In dieser Rolle kommt es auch vor, dass ich Dinge sage, die man nicht gerne hört. Zum Beispiel, wenn mir jemand sagt: „Ich mache jetzt einfach schnell einen Podcast“, dann antworte ich nicht: „Super Idee, mach mal!“, sondern sende vielleicht einen strukturierten Workshop mit zehn konkreten Schritten – weil ich weiß, wie viel mehr dazugehört, damit ein Podcast nicht nur entsteht, sondern auch Wirkung entfalten kann. Oder wenn jemand sagt: „Ich brauche nur noch einen schönen Instagram-Feed, dann läuft das schon“, dann frage ich: „Hast du schon Klarheit über dein Angebot, deine Zielgruppe?“ Oder eine meiner Liebsten “Hast du dir das durchgerechnet?” oder eine die auch nicht gerne gehört wird: “Hast du überhaupt die Zeit dazu?”
Ganz oft Stelle ich auch die Frage nach dem “Warum? – also was sind deine Beweggründe” – wenn jemand z.B. einen Podcast machen möchte und sich eigentlich vor Anfragen nicht retten kann, dann stelle ich zum Beispiel diese höchst unbequeme Frage.
Ich weiß, dass dieser Ansatz nicht so schillernd und attraktiv wirkt, wie viele andere Versprechen, die es da draußen gibt. Viele Business-Coaches arbeiten mit Formulierungen wie „In drei Schritten zum Erfolg“, „Du musst nur XY machen, dann klappt das schon“ oder „So einfach war Kundengewinnung noch nie“. Diese Aussagen sind leicht, eingängig und wirken auf den ersten Blick attraktiv. Sie erzeugen Hoffnung – und das funktioniert marketingtechnisch sehr gut.
Aber in meiner Erfahrung führt genau dieses einfache Versprechen oft zu Frust. Weil es die Komplexität von Selbstständigkeit ausblendet. Weil es Menschen in Lösungen drängt, die nicht zu ihnen passen. Und weil es suggeriert, dass es einen festen Fahrplan gibt, der für alle funktioniert – unabhängig von Lebensphase, Kapazität oder Persönlichkeit. Ich biete keine 3-Schritte-Anleitungen. Das ist manchmal langsamer, wirkt aber nachhaltig und langfristig.
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Deine Karin
Wir leben in einer Welt, in der alles möglichst bequem, schnell und convenient sein soll. Lösungen sollen sofort funktionieren, am besten ohne viel Aufwand. In dieser Welt gehöre ich mit meiner Art zu arbeiten nicht gerade zum Mainstream. Unangenehme Dinge empathisch und unverblümt anzusprechen, ist nicht gerade en vogue. Durch KI weniger als je zuvor.
Wenn du mich als Mentorin an deine Seite holst, dann bin ich nicht hier, um dir immer recht zu geben, ich bin hier, um meine Erfahrung mit dir zu teilen. Und das heißt manchmal auch: Zu widersprechen, dich zu motivieren das Tempo rauszunehmen, lästig zu sein und an Themen dranzubleiben, wenn du gerne drübergehen möchtest und mühsame Fragen zu stellen.
Ja, in meiner Rolle als Mentorin schmiere ich dir keinen Honig um den Mund. Ich applaudiere nicht vorschnell, wenn ich sehe, dass eine Idee strategisch nicht durchdacht ist. Das bedeutet nicht, dass ich dich entmutige – im Gegenteil. Gerade weil ich weiß, dass du absolut dazu in der Lage bist dir ein stabiles Business und finanzielle Zufriedenheit aufzubauen, nehme ich dich ernst. Ich habe deine Energie im Blick. Ich spreche ganz offen Fettnäpfchen an, in die ich selbst getappt bin und auf die ich dich aufmerksam machen möchte, wenn du mich fragst. Ich spreche Klartext.
Eine KI – wie zum Beispiel ChatGPT – wird dir in der Regel das sagen, was du hören möchtest oder was du wahrscheinlich hören willst. Sie ist darauf trainiert, Muster zu erkennen und darauf zu reagieren. Wenn du also eine Frage stellst wie: „Findest du, meine Idee klingt gut?“, wird sie zustimmen – oder die Antwort so formulieren, dass sie möglichst zustimmend und angenehm klingt. Nicht, weil sie deine Idee wirklich durchdacht geschweige denn selbst erlebt hat. Sondern weil ihr Ziel ist: möglichst hilfreich wirken, möglichst freundlich erscheinen, möglichst wenig Reibung erzeugen.
Was einer KI fehlt, ist Beziehung. Sie kennt deine Geschichte nicht. Sie spürt nicht, wie du heute gerade drauf bist. Sie merkt nicht, ob du gerade Bestätigung brauchst, um endlich loszugehen – oder ermutigt werden solltest auf die Bremse zu steigen, weil du dabei bist, aus Stress heraus die nächste Kurzschluss-Idee umzusetzen.
Zum Beispiel wenn du sagst: “Ich will endlich sofort ins Tun kommen. Ich mach jetzt einen neuen Kurs und launche ihn in zwei Wochen.“ Wird die KI antworten (ich spiele jetzt einen O-Ton ab): „Das klingt nach einem spannenden Projekt! Hier sind 10 Ideen, wie du deinen Launch vorbereiten könntest. Möchtest du außerdem Vorschläge für den Kurstitel oder Module?“
Die Reaktion wird dich motivieren, bestärken – vielleicht sogar beruhigen. Was die KI nicht kann: Deinen emotionalen Zustand einordnen, deine Geschichte im Blick behalten oder zwischen Idee und Flucht zu unterscheiden. Ich hingegen frage nicht: „Wie soll der Kurs heißen?“ sondern: „Was steckt denn eigentlich dahinter, dass du jetzt plötzlich alles überstürzen möchtest?”
Und ja – es kommt vor, dass Frauen in dem Moment enttäuscht oder so richtig genervt von mir sind. Dass sie sich ertappt fühlen oder das Gefühl haben, ich nehme ihnen gerade den Wind aus den Segeln. Das ist ein Risiko, dass ich bewusst eingehe. Denn so sehe ich meine Aufgabe als deine Mentorin: Dich ehrlich zu begleiten. Und diese ehrliche Begleitung erzeugt auch immer wieder mal Reibung und die ist nicht immer angenehm. Aus Erfahrung weiß ich aber auch, wie oft aus dieser Reibung plötzlich Klarheit entsteht, die vorher noch nicht da war. Die sich, angestoßen durch eine unbequeme Frage im wahrsten Sinne des Wortes durch dich selbst entwickelt.
Diese Art von Beziehung ist nicht immer bequem, aber sie ist echt. Sie entsteht durch Verantwortung und eine Haltung, die dich in deiner Einzigartigkeit hört und sieht und dir Entwicklungsräume anbietet.
Aber eines steht dabei immer an oberster Stelle: Ich möchte dich mit meinen Impulsen niemals von etwas abbringen. Ich möchte dich dich auch niemals in eine bestimmte Richtung drängen. Die Entscheidung, wie du mit dem, was ich dir anbiete, umgehst und was du damit machst, liegt 100% in deiner Verantwortung.
Ich bin keine Spielverderberin. Ich liebe es Dinge auszuprobieren, mein Businessweg der letzten 10 Jahre ist geprägt davon. Ich bin sogar der Meinung, dass gerade wir Frauen* viel zu wenig einfach probieren – könnte ja gut werden. Wenn du in 2 Wochen einen Podcast machen möchtest, dann frage ich “Warum?” und wenn du diese Frage für dich ganz klar beantworten kannst, dann legen wir los :).
Wenn du mit mir im Herbst / Winter in die Begleitung und Umsetzung deiner Ideen, Projekte Visionen gehen möchtest – dann melde dich sehr gerne bei mir.
Ich freue mich außerdem sehr, wenn du diese Podcastfolge mit jemandem teilst, für den sie hilfreich sein könnte. Und wenn du mir auf Spotify einen Kommentar hinterlässt – ich lese das wirklich alles und freue mich immer sehr über eure Rückmeldungen.
Wir hören uns nächste Woche wieder bis dahin keep slowly growing
Deine Karin
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© Copyright Mag. Karin Graf-Kaplaner
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